Kunst Direkt 2014 – Rheinhessen präsentiert (Teil 1)

Inhaltsverzeichnis

How great that once again Mainz was host to THE marketplace for art from

Wie schön, dass in Mainz wieder einmal DER Marktplatz für rheinland-pfälzische Kunst in der Rheingoldhalle zu Gast war.
Die Kunstausstellung „Kunst Direkt“ fand vom 4. bis 6. Juli statt und zog erneut viele Besucher an – trotz Fußballweltmeisterschaft und sommerlichen Temperaturen!

Aus offensichtlichen Gründen galt mein besonderes Interesse den Künstlern aus der Region Rheinhessen – von denen es viele gab.

Heute möchte ich die „erste Runde“ einläuten.
Aufgrund der hohen Quantität wie auch der Qualität habe ich mich entschlossen, meine Eindrücke aufzuteilen und Ihnen in drei Teilen vorzustellen.
Sozusagen „Kunst in Häppchen“.

Noch ein Wort zur Struktur … um fair zu bleiben folgt die Präsentation in alphabetischer Reihenfolge 🙂


Anna Bludau-Hary

Zitat: „Künstlerisch arbeite ich lieber themenbezogen und nutze die Subtilität des Materials Papier, seine Transparenz und Reinheit sowie die scheinbare Vergänglichkeit meiner Objekte und Einrichtungen, um Denkanstöße für die sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse zu geben“.


Jörg Böhme

Zitat: „In der Schaffensphase bestehen meine Werke aus verschiedenen Formen und Materialien. […]
Es sind Spuren und Andeutungen, die mir den Weg zu einer Einheit weisen – das Unvorhergesehene unterstützt die Schwingungen des Zerbrechlichen. […]
Wenn ich etwas aus dem Material herausarbeite, erwarte ich Antworten … Ich lasse das Streben in mir wachsen.“


Frank Carlguth

Auf der Kunst Direkt präsentiert er seine „Neue Welt“.
Die Themen „Kinder“, „Natürlichkeit“, „Transparenz“ und „Göttlichkeit“ sind eng miteinander verwoben.
Mit seiner surreal anmutenden Maltechnik schafft er Werke, die sich rund um die Welt der verlorenen Seelen, hier vertreten durch die Kinder, entwickeln.
Die Bilder überzeugen durch ein Gefühl von Eindringlichkeit, Introspektion, Melancholie und einer intensiven Direktheit, die durch die Nacktheit unterstrichen wird, ohne dem Betrachter – zumindest für mich – depressiv zu wirken.


Christian Felder

Der Kunst der Alten Meister verpflichtet, transportiert er die Persönlichkeit kraftvoll in das Porträt und die Skulptur.
Seine Werke überzeugen durch die Intensität seiner künstlerischen Gültigkeit.
Willy Brandts Kniefall hat mich besonders fasziniert!


Monika Geisbüsch

Ihr Stil lässt sich am besten als gegenständlich und figurativ beschreiben.
Die Konzentration auf das Wesentliche in alltäglich erscheinenden Situationen macht die Faszination ihrer Bilder aus.
Die Malerei ist eine Möglichkeit, das Wesentliche sichtbar zu machen – aber um die Botschaft, die sich darunter verbirgt, zu verstehen, bedarf es oft eines zweiten Blicks.


Dean Hills

Zitat: „Ich schaffe meine Kunst so ansprechend, dass sie auf den ersten Blick attraktiv genug ist, um beim Betrachter genug Vertrauen zu erwecken, um sich Zeit zu nehmen, auch das nicht so Offensichtliche zu erforschen. […] Durch meine Arbeit verfolge ich derzeit Themen wie unsere Besessenheit von romantischer und spiritueller Liebe, unser Streben nach Ganzheit und menschlicher Verbundenheit, unsere Angst vor dem Tod und unsere Sehnsucht nach dem „Erwachsensein“ und was wir dafür zu verlieren haben!


Harun Kloppe

Zitat: „Durch meine Kunst forme ich mich selbst.
Die Verwendung eines eher modernen Materials wie Acrylglas täuscht nicht über die Zeitlosigkeit seiner Form-, Licht- und Farbgestaltung hinweg.
Je nach Blickwinkel des Betrachters scheinen die Skulpturen von innen heraus zu leuchten und unterscheiden sich in der Wirkung von Farbe und Form.
Unterstützt durch die formale Schlichtheit der Objekte wird der Blick auf das Wesentliche gelenkt: Das Licht und seine Metamorphose in Farbe“.


Dieses war der erste Streich …

… schon neugierig auf die zweite Runde?
Ich werde nur so viel verraten: Es wird sich unter anderem um das Material Ton in verschiedenen Formen, Pastellbilder und „nackte Frauen“ drehen.